Die Wasserfall-Trilogie

Band 1: „Hinter dem Wasserfall“

Jugendfantasy von Oliver Jungjohann

Ein kleiner, geheimer Ausflug ändert alles.

"Die elfjährige Finja und ihr neunjähriger Bruder Aaron sind zwei ganz normale Kinder mit ganz normalen Wünschen und Problemen des Alltags, bis sie auf einem kleinen, geheimen Abendausflug ohne Wissen ihrer Eltern durch Zufall eine andere Welt kennenlernen. Eine zauberhafte Elfenwelt, die anfangs perfekt erscheint. Die Kinder begeben sich auf die Suche nach dem verschwundenen Traumwanderer der Elfen und stehen vor der Herausforderung, alle Schwierigkeiten nur mit normalen Fähigkeiten lösen zu können..."
„Fantasievolles, spannendes Jugendbuch mit einer zauberhaften Welt, das aber auch wichtige Jugendthemen behandelt“ - katze267 (LovelyBooks, Leserunde zu Band 1) „Klare Leseempfehlung auch für Erwachsene, die nie aufgehört haben zu träumen.“ - Marion30 (LovelyBooks, Leserunde zu Band 1)
 Ausführliche Bestell-Infos zum Buch Weitere Informationen zu „Hinter dem Wasserfall“, Band 1 der Trilogie: Altersempfehlung: ab 11 Jahre*, Leseinteressensalter 9-99 (all age Kategorie) *Im Gegensatz zu den Folgebänden ist dieser erste Teil auch schon für deutlich jüngere Kinder geeignet und kann als Einzelbuch ohne „Cliffhanger“ gelesen werden. Es ist problemlos möglich, dass Kinder ab ca. 9 Jahre dieses Buch auch alleine lesen. Band 1 hat Leseempfehlungen für Grundschulklassen 4-6 erhalten, auch zur Integration in den Unterricht. Formatangaben: Taschenbuch (Softcover), 254 Seiten, 6 farbige Abbildungen 12.7 x 1.5 x 20.3 cm (5" x 8"), 351g Preise, ISBN und ASIN: Taschenbuch ISBN 978-3-9817684-1-1 8,50 EUR E-Book ISBN 978-3-9817684-0-4 2,99 EUR E-Book Amazon ASIN B0765MYKBN 2,99 EUR Alle Preise sind gesetzlich gebundene Ladenpreise (GLP) Buchhandelskategorien: Kinder-/Jugendroman, Urban Fantasy (realistische Fantasy) Warengruppe 2 250 Themenklassifizierung YFH, YFM Erscheinungsjahr: 2015 (öffentlich) 2012 (nichtöffentlich) Aktuelle Auflage: 3. Auflage, mit Fußnoten Strichcode Taschenbuch Strichcode E-Book (EPUB)

Fragen und Antworten zur Trilogie

Frage: Welche Gründe führten dazu, dass die Trilogie Schulempfehlungen erhielt? Die Trilogie erhielt mehrfach Schulempfehlungen zum Einsatz als Schullektüre in den Klassen 4-6, insbesondere Band 1 („Hinter dem Wasserfall“). In den Büchern werden neben den spannenden Erlebnissen wichtige unterschiedliche Elemente des Aufwachsens und typische Schwierigkeiten von Kindern und jungen Jugendlichen thematisiert, u.a. Selbstvertrauen, Bedeutung von Freundschaft, Mobbing, seelische Identität, sexuelle Identität, Schamgefühl und Respekt, soziale Bindungen. Das geschieht aber nicht in „pädagogisch aufzeigender“ Weise, sodass diese Bücher als sehr angenehme Schulliteratur empfunden werden, die ein All-Age-Charakter haben. Weil die Reihe außerdem die realistischen Erlebnisse in den Vordergrund rückt, eignen sich die Bücher auch sehr gut für Fantasy-Einsteiger. Band 1 kann auch ohne die Nachfolgebände in den Unterricht eingebaut werden, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Band 1 eignet sich bereits für jüngere Leser ab ca. 8-9 Jahre (Einstufung als Kinderbuch) und enthält noch nicht die eher jugendlichen Themen der Bände 2 und 3. Die Bücher sind erfolgreich in der Ganztagsbetreuung aufgenommen worden, auch in Schulen mit hohem Migrantenanteil. Frage: Warum sieht man auf keinem Kapitelbild von Band 1 Elfen? Absicht :-) ... ich habe lange hin und her überlegt, was ich zeichne und was nicht, und mir kam die Überzeugung, dass ich nicht zuviel von der Fantasie, die jeder für sich beim Lesen entwickelt, wegnehmen wollte. Deswegen wollte ich gerade die Elfen nicht zeichnen, auch wenn ich natürlich meine eigenen Vorstellungen von ihnen habe. Frage: Warum ist Finja manchmal nackt, und warum ist ausgerechnet das auch dargestellt? Wie ist die öffentliche Meinung dazu und die juristische Einordnung? Achtung: SPOILERALARM! Grundsätzlich entschied ich bereits bei der Herstellung von Band 1, dass jedes Kapitel ein Bild bekommen sollte, auf dem jeweils eine Situation bildlich umgesetzt wird, die das Besondere,  Außergewöhnliche oder emotional Bedeutsame von neuen Erlebnissen widerspiegelt, die die Kinder gerade erleben. Mal ist es ein Erlebnis in der Elfenwelt, mal ist es eine besonders schöne Atmosphäre in einer Urlaubssituation, mal eine spannende, sehr aufregende Situation eines gefährlichen Abenteuers. Das erste Kapitelbild zeigt eine für Finja und ihren Bruder Aaron ganz besondere Situation, wie sie bei ihrem ersten geheimen Ausflug ohne Wissen der Eltern auf dem Baumstamm über dem Wasser des abendlichen Waldsees sitzen. Es ist eine Situation von Abenteuer, bisher noch nicht Erlebtem, von Austausch untereinander und einigen Elementen mehr. Das zweite Kapitelbild zeigt Finja in der Blumenwiese der Elfenwelt. Es hat sich so ergeben, dass die beiden Kinder durch einen Zufall komplett nass geworden sind und in die Elfenwelt gerieten. Zum Zeitpunkt dieser Blumenwiesensituation sind sie dort ganz für sich alleine in einer völlig friedlichen, unglaublich faszinierenden Welt, ohne störende Einflüsse. Sie trocknen ihre Sachen auf den warmen Steinen der Wiese neben dem großen Elfensee und entdecken für sich, wie schön das ist, einfach so sein zu können und das warme Wasser des Sees zu genießen, ohne dass da irgendjemand doofe Kommentare macht oder glotzt. Bei dem ersten Elfenwelt-Erlebnis dachte ich: Was stelle ich dar, was nicht, und wie kann ich die Besonderheit dieser Momente bildlich umsetzen? Klar war zunächst, was ich NICHT darstelle: Elfen. Die Besonderheit dieser Momente war für Finja und Aaron vor allem die Unbekümmertheit und die totale Friedlichkeit dieser Elfenwelt, das Eintauchen in eine ganz neue Erfahrung, aber auch ganz so sein zu können wie sie sind, ohne dass da jemand sagt, dass man doch nicht so nackig da rumstehen sollte oder dass man noch dies oder das zu tun hätte. Mit Finja in der Blumenwiese der Elfenwelt und dem Schmetterling auf ihrer Schulter, zu dem sie ihren Kopf dreht, war nach meiner Überzeugung die bildliche Umsetzung dieses besonderen, friedlichen Moments des Eintauchens in eine ganz andere Welt. Hätte ich nur die Berge und den tollen See gemalt, wären es einfach Berge und See gewesen. Hübsch vielleicht, aber nicht besonders, nichts, was die Andersartigkeit der Elfenwelt bildlich zeigt. Die Trilogie hat auch an mehreren Stellen damit zu tun, dass man sich gegenseitig annehmen soll, wie man ist, dass Toleranz und Verständnis für ein gutes Zusammenleben wichtig sind. Finja und Aaron erleben diese Momente in einem ganz natürlichen Zusammenhang, die Nacktheit der beiden ist im Gegensatz zu der nackten Haut, die uns allen heute oft in Werbung und Fernsehen begegnet, ohne sexualisierten Zusammenhang. Sie dürfen einfach so sein, wie sie sind, sie machen sich dabei keine Gedanken, ob sie "optimale Maße" haben oder Erwartungen anderer entsprechen. Vielleicht ist das auch ein Gedankenanstoß, dass Modelmaße und perfektes Styling nicht so wichtig sind, dass es viel mehr zählt, was einen Menschen wirklich ausmacht. Finja bleibt eben als Finja wertvoll, mit oder ohne Klamotten. Im Zusammenhang als Schullektüre ist diese Situation und bildliche Umsetzung auch ein guter Anstoß, über gegenseitige Akzeptanz, Selbstwertgefühl, unterschiedliche Kulturen und Sichtweisen und Persönlichkeitsrechte zu reden (Beispiel: Es gibt keinem das Recht, andere einfach anzufassen, die wenig oder gar nichts anhaben. Respekt im Schwimmbad, gegenseitige Akzeptanz unterschiedlicher kultureller Normen). Das Schulbegleitmaterial (geplant, seit Juli 2019 in Arbeit) enthält auch zu diesen Bereichen ausführliches Material. Die öffentliche Meinung zu diesen Darstellungen und Buchinhalten zeigt sich einerseits schon in den mehreren Schulempfehlungen, aber auch in den öffentlichen Leserunden. Die jeweiligen Kapitelbilder wurden in weit überwiegender Mehrheit als sehr passend empfunden mit der Wirkung, dass tatsächlich die Besonderheit dieser einzelnen Momente noch einmal bildlich verstärkt dazu beiträgt, sich in die Situationen hineinzufühlen. Der natürliche Umgang mit Identität, Körpergefühl, Selbstwert und Selbstvertrauen kommt in der Trilogie sehr gut bei den Leserinnen und Lesern an. Dieser natürliche Umgang auch mit Situationen von Nacktheit von Kindern oder Jugendlichen ist übrigens keine besondere Neuigkeit. Als sehr bekanntes Werk kann man zum Beispiel "Wir Kinder aus Bullerbü" von Astrid Lindgren nennen, wo eine Gruppe von Kindern in einem See ebenfalls komplett nackt baden geht und das auch so direkt verfilmt wurde. Aus neuerer Produktion sei der mehrfach ausgezeichnete Film "Tomboy" von Céline Sciamma aus dem Jahr 2011 genannt. Es geht dort sogar ganz konkret um die Sexualität im Zusammenhang mit der Identitätsfindung eines zehnjährigen Mädchens (im Gegensatz zu den Bildszenen in meinem Buch, die mit Sexualität in diesen Momenten nichts zu tun haben). Das Mädchen gibt sich nach einem Umzug in der neuen Nachbarschaft als Junge aus, was irgendwann schiefgeht), und im Film wird die gleichaltrige Darstellerin in der Badewanne stehend von vorne gefilmt. "Tomboy" war übrigens Eröffnungsfilm der Berlinale 2011. Die juristische Bewertung in Bezug auf die verwendeten Bilder in den Büchern ist eindeutig: Es gibt keine Beanstandungen, die Art der Darstellung ist einwandfrei. Die Bilder sind nach deutschem Recht in keiner Weise pornografisch, sie enthalten keine unnatürlichen, betonenden Körperhaltungen, die die Geschlechtsmerkmale in irgendeiner Weise betonen. Die Verwendung dieser natürlichen Abbildungen in Kinder- und Jugendbüchern ist nach dem Jugendschutzgesetz zu bewerten und mit FSK 0 (ohne Altersbeschränkung) freigegeben. In allen Fällen, in denen Models für die Vorlagen zur Verfügung standen, waren die Models niemals vollständig unbekleidet. Da es juristisch keine Einwände nach deutschem Recht gibt, konnten auch solche Filme wie „Tomboy“, „Wir Kinder aus Bullerbü“ und „Ronja Räubertochter“ so wie sie sind produziert werden, sogar mit dem Unterschied, dass es in diesen Filmen um echte, identifizierbare Schauspieler im Kindesalter geht. Frage: Ist es möglich, ein E-Book zu signieren?  Ja, gerne! Schicke deine gekaufte E-Book-Datei an die dafür eingerichtete Mailadresse und du bekommst eine individuelle Spezialversion mit eingebauter Handschriftsignatur zurück. Die Datei ist damit genauso einzigartig wie eine Buchsignatur in einem gedruckten Buch.
Rezensionen sind auf der  Sonderseite zu finden.

Band 1:

„Hinter dem Wasserfall“

Die Wasserfall-Trilogie

Ein kleiner, geheimer Ausflug

ändert alles.

"Die elfjährige Finja und ihr neunjähriger Bruder Aaron sind zwei ganz normale Kinder mit ganz normalen Wünschen und Problemen des Alltags, bis sie auf einem kleinen, geheimen Abendausflug ohne Wissen ihrer Eltern durch Zufall eine andere Welt kennenlernen. Eine zauberhafte Elfenwelt, die anfangs perfekt erscheint. Die Kinder begeben sich auf die Suche nach dem verschwundenen Traumwanderer der Elfen und stehen vor der Herausforderung, alle Schwierigkeiten nur mit normalen Fähigkeiten lösen zu können..."
„Fantasievolles, spannendes Jugendbuch mit einer zauberhaften Welt, das aber auch wichtige Jugendthemen behandelt“ - katze267 (LovelyBooks, Leserunde zu Band 1) „Klare Leseempfehlung auch für Erwachsene, die nie aufgehört haben zu träumen.“ - Marion30 (LovelyBooks, Leserunde zu Band 1)
Rezensionen sind auf der  Sonderseite  zu finden.  Ausführliche Bestell-Infos zum Buch Weitere Informationen zu „Hinter dem Wasserfall“, Band 1 der Trilogie: Altersempfehlung: ab 11 Jahre*, Leseinteressensalter 9-99 (all age Kategorie) *Im Gegensatz zu den Folgebänden ist dieser erste Teil auch schon für deutlich jüngere Kinder geeignet und kann als Einzelbuch ohne „Cliffhanger“ gelesen werden. Es ist problemlos möglich, dass Kinder ab ca. 9 Jahre dieses Buch auch alleine lesen. Band 1 hat Leseempfehlungen für Grundschulklassen 4-6 erhalten, auch zur Integration in den Unterricht. Formatangaben: Taschenbuch (Softcover), 254 Seiten, 6 farbige Abbildungen 12.7 x 1.5 x 20.3 cm (5" x 8"), 351g Preise, ISBN und ASIN: Taschenbuch ISBN 978-3-9817684-1-1 8,50 EUR E-Book ISBN 978-3-9817684-0-4 2,99 EUR E-Book Amazon ASIN B0765MYKBN 2,99 EUR Alle Preise sind gesetzlich gebundene Ladenpreise (GLP) Buchhandelskategorien: Kinder-/Jugendroman, Urban Fantasy (realistische Fantasy) Warengruppe 2 250 Themenklassifizierung YFH, YFM Erscheinungsjahr: 2015 (öffentlich) 2012 (nichtöffentlich) Aktuelle Auflage: 3. Auflage, mit Fußnoten Strichcode Taschenbuch Strichcode E-Book (EPUB)

Fragen und Antworten zur Trilogie

Frage: Welche Gründe führten dazu, dass die Trilogie Schulempfehlungen erhielt? Die Trilogie erhielt mehrfach Schulempfehlungen zum Einsatz als Schullektüre in den Klassen 4-6, insbesondere Band 1 („Hinter dem Wasserfall“). In den Büchern werden neben den spannenden Erlebnissen wichtige unterschiedliche Elemente des Aufwachsens und typische Schwierigkeiten von Kindern und jungen Jugendlichen thematisiert, u.a. Selbstvertrauen, Bedeutung von Freundschaft, Mobbing, seelische Identität, sexuelle Identität, Schamgefühl und Respekt, soziale Bindungen. Das geschieht aber nicht in „pädagogisch aufzeigender“ Weise, sodass diese Bücher als sehr angenehme Schulliteratur empfunden werden, die ein All-Age-Charakter haben. Weil die Reihe außerdem die realistischen Erlebnisse in den Vordergrund rückt, eignen sich die Bücher auch sehr gut für Fantasy-Einsteiger. Band 1 kann auch ohne die Nachfolgebände in den Unterricht eingebaut werden, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Band 1 eignet sich bereits für jüngere Leser ab ca. 8-9 Jahre (Einstufung als Kinderbuch) und enthält noch nicht die eher jugendlichen Themen der Bände 2 und 3. Die Bücher sind erfolgreich in der Ganztagsbetreuung aufgenommen worden, auch in Schulen mit hohem Migrantenanteil. Frage: Warum sieht man auf keinem Kapitelbild von Band 1 Elfen? Absicht :-) ... ich habe lange hin und her überlegt, was ich zeichne und was nicht, und mir kam die Überzeugung, dass ich nicht zuviel von der Fantasie, die jeder für sich beim Lesen entwickelt, wegnehmen wollte. Deswegen wollte ich gerade die Elfen nicht zeichnen, auch wenn ich natürlich meine eigenen Vorstellungen von ihnen habe. Frage: Warum ist Finja manchmal nackt, und warum ist ausgerechnet das auch dargestellt? Wie ist die öffentliche Meinung dazu und die juristische Einordnung? Achtung: SPOILERALARM! Grundsätzlich entschied ich bereits bei der Herstellung von Band 1, dass jedes Kapitel ein Bild bekommen sollte, auf dem jeweils eine Situation bildlich umgesetzt wird, die das Besondere,  Außergewöhnliche oder emotional Bedeutsame von neuen Erlebnissen widerspiegelt, die die Kinder gerade erleben. Mal ist es ein Erlebnis in der Elfenwelt, mal ist es eine besonders schöne Atmosphäre in einer Urlaubssituation, mal eine spannende, sehr aufregende Situation eines gefährlichen Abenteuers. Das erste Kapitelbild zeigt eine für Finja und ihren Bruder Aaron ganz besondere Situation, wie sie bei ihrem ersten geheimen Ausflug ohne Wissen der Eltern auf dem Baumstamm über dem Wasser des abendlichen Waldsees sitzen. Es ist eine Situation von Abenteuer, bisher noch nicht Erlebtem, von Austausch untereinander und einigen Elementen mehr. Das zweite Kapitelbild zeigt Finja in der Blumenwiese der Elfenwelt. Es hat sich so ergeben, dass die beiden Kinder durch einen Zufall komplett nass geworden sind und in die Elfenwelt gerieten. Zum Zeitpunkt dieser Blumenwiesensituation sind sie dort ganz für sich alleine in einer völlig friedlichen, unglaublich faszinierenden Welt, ohne störende Einflüsse. Sie trocknen ihre Sachen auf den warmen Steinen der Wiese neben dem großen Elfensee und entdecken für sich, wie schön das ist, einfach so sein zu können und das warme Wasser des Sees zu genießen, ohne dass da irgendjemand doofe Kommentare macht oder glotzt. Bei dem ersten Elfenwelt-Erlebnis dachte ich: Was stelle ich dar, was nicht, und wie kann ich die Besonderheit dieser Momente bildlich umsetzen? Klar war zunächst, was ich NICHT darstelle: Elfen. Die Besonderheit dieser Momente war für Finja und Aaron vor allem die Unbekümmertheit und die totale Friedlichkeit dieser Elfenwelt, das Eintauchen in eine ganz neue Erfahrung, aber auch ganz so sein zu können wie sie sind, ohne dass da jemand sagt, dass man doch nicht so nackig da rumstehen sollte oder dass man noch dies oder das zu tun hätte. Mit Finja in der Blumenwiese der Elfenwelt und dem Schmetterling auf ihrer Schulter, zu dem sie ihren Kopf dreht, war nach meiner Überzeugung die bildliche Umsetzung dieses besonderen, friedlichen Moments des Eintauchens in eine ganz andere Welt. Hätte ich nur die Berge und den tollen See gemalt, wären es einfach Berge und See gewesen. Hübsch vielleicht, aber nicht besonders, nichts, was die Andersartigkeit der Elfenwelt bildlich zeigt. Die Trilogie hat auch an mehreren Stellen damit zu tun, dass man sich gegenseitig annehmen soll, wie man ist, dass Toleranz und Verständnis für ein gutes Zusammenleben wichtig sind. Finja und Aaron erleben diese Momente in einem ganz natürlichen Zusammenhang, die Nacktheit der beiden ist im Gegensatz zu der nackten Haut, die uns allen heute oft in Werbung und Fernsehen begegnet, ohne sexualisierten Zusammenhang. Sie dürfen einfach so sein, wie sie sind, sie machen sich dabei keine Gedanken, ob sie "optimale Maße" haben oder Erwartungen anderer entsprechen. Vielleicht ist das auch ein Gedankenanstoß, dass Modelmaße und perfektes Styling nicht so wichtig sind, dass es viel mehr zählt, was einen Menschen wirklich ausmacht. Finja bleibt eben als Finja wertvoll, mit oder ohne Klamotten. Im Zusammenhang als Schullektüre ist diese Situation und bildliche Umsetzung auch ein guter Anstoß, über gegenseitige Akzeptanz, Selbstwertgefühl, unterschiedliche Kulturen und Sichtweisen und Persönlichkeitsrechte zu reden (Beispiel: Es gibt keinem das Recht, andere einfach anzufassen, die wenig oder gar nichts anhaben. Respekt im Schwimmbad, gegenseitige Akzeptanz unterschiedlicher kultureller Normen). Das Schulbegleitmaterial (geplant, seit Juli 2019 in Arbeit) enthält auch zu diesen Bereichen ausführliches Material. Die öffentliche Meinung zu diesen Darstellungen und Buchinhalten zeigt sich einerseits schon in den mehreren Schulempfehlungen, aber auch in den öffentlichen Leserunden. Die jeweiligen Kapitelbilder wurden in weit überwiegender Mehrheit als sehr passend empfunden mit der Wirkung, dass tatsächlich die Besonderheit dieser einzelnen Momente noch einmal bildlich verstärkt dazu beiträgt, sich in die Situationen hineinzufühlen. Der natürliche Umgang mit Identität, Körpergefühl, Selbstwert und Selbstvertrauen kommt in der Trilogie sehr gut bei den Leserinnen und Lesern an. Dieser natürliche Umgang auch mit Situationen von Nacktheit von Kindern oder Jugendlichen ist übrigens keine besondere Neuigkeit. Als sehr bekanntes Werk kann man zum Beispiel "Wir Kinder aus Bullerbü" von Astrid Lindgren nennen, wo eine Gruppe von Kindern in einem See ebenfalls komplett nackt baden geht und das auch so direkt verfilmt wurde. Aus neuerer Produktion sei der mehrfach ausgezeichnete Film "Tomboy" von Céline Sciamma aus dem Jahr 2011 genannt. Es geht dort sogar ganz konkret um die Sexualität im Zusammenhang mit der Identitätsfindung eines zehnjährigen Mädchens (im Gegensatz zu den Bildszenen in meinem Buch, die mit Sexualität in diesen Momenten nichts zu tun haben). Das Mädchen gibt sich nach einem Umzug in der neuen Nachbarschaft als Junge aus, was irgendwann schiefgeht), und im Film wird die gleichaltrige Darstellerin in der Badewanne stehend von vorne gefilmt. "Tomboy" war übrigens Eröffnungsfilm der Berlinale 2011. Die juristische Bewertung in Bezug auf die verwendeten Bilder in den Büchern ist eindeutig: Es gibt keine Beanstandungen, die Art der Darstellung ist einwandfrei. Die Bilder sind nach deutschem Recht in keiner Weise pornografisch, sie enthalten keine unnatürlichen, betonenden Körperhaltungen, die die Geschlechtsmerkmale in irgendeiner Weise betonen. Die Verwendung dieser natürlichen Abbildungen in Kinder- und Jugendbüchern ist nach dem Jugendschutzgesetz zu bewerten und mit FSK 0 (ohne Altersbeschränkung) freigegeben. In allen Fällen, in denen Models für die Vorlagen zur Verfügung standen, waren die Models niemals vollständig unbekleidet. Da es juristisch keine Einwände nach deutschem Recht gibt, konnten auch solche Filme wie „Tomboy“, „Wir Kinder aus Bullerbü“ und „Ronja Räubertochter“ so wie sie sind produziert werden, sogar mit dem Unterschied, dass es in diesen Filmen um echte, identifizierbare Schauspieler im Kindesalter geht. Frage: Ist es möglich, ein E-Book zu signieren?  Ja, gerne! Schicke deine gekaufte E-Book-Datei an die dafür eingerichtete Mailadresse und du bekommst eine individuelle Spezialversion mit eingebauter Handschriftsignatur zurück. Die Datei ist damit genauso einzigartig wie eine Buchsignatur in einem gedruckten Buch.
Jugendfantasy von Oliver Jungjohann
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